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Weinheimer Initiative

Die Arbeitsgemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative

 

Fokus: Kommunale Koordinierung

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"Kieler Erklärung"

Anlässlich ihres Jahresforum 2012 veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative die "Kieler Erklärung".
Die Erklärung wurde von Dr. Wilfried Kruse (Koordinator Weinheimer Initative), Torsten Albig (Oberbürgermeister Landeshauptstadt Kiel), Heiner Bernhard (Oberbürgermeister der Stadt Weinheim & Sprecher der Weinheimer Initative) und Stefan Skora (Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda & Sprecher der Weinheimer Initative) unterzeichnet:

 FACHKRÄFTE & KOMMUNALE KOORDINIERUNG: BERUFSEINSTIEGE LOKAL GUT GESTALTEN

 Kommunale Koordinierung bei der lokalen Gestaltung der Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt:  das ist das Markenzeichen der „Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative“ und der bei ihr mit arbeitenden Städte und Landkreise. Übergänge sind dann erfolgreich, wenn die jungen Erwachsenen in der Arbeitswelt gut ankommen und sich ihnen optionsreiche Perspektiven für ihre berufliche Zukunft eröffnen.

Nach mehr als einem Jahrzehnt, in denen viele Jugendliche mit ihrem Wunsch nach einem Ausbildungsplatz scheiterten, wird nun die Befürchtung laut, dass Ausbildungsplätze nicht zu besetzen seien und sich damit der befürchtete Fachkräftemangel verschärfe. „Niemand darf zurückbleiben“ als sozialpolitisches Motto der vergangenen Periode wird ergänzt oder ersetzt durch das Motto: „Jede und jeder wird gebraucht“. Diese Veränderungen lassen erwarten, dass sich die Chancen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt haben, verbessern.

Ein erweitertes Verständnis von Übergang und Koordinierung

Erledigt sich damit die kommunale Herausforderung, durch die Förderung und Gestaltung von Übergängen Zukunftssicherung für die jungen Menschen wie für das Gemeinwesen insgesamt zu betreiben? Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative sieht die Koordinierung am Übergang Schule – Arbeitswelt nicht als eine vorübergehende Aktivität an, sondern als eine Daueraufgabe. [...]

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Positionspapier: Landkreise - kreiszugehörige Städte und Gemeinden

Am 5. Oktober 2011 fand in Rodgau die erste Sitzung, am 29.November 2011 in Hoyerswerda die zweite Sitzung einer Facharbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative statt. Dort waren sowohl Kreise als auch kreiszugehörige Städte vertreten. Das vorliegende Positionspapier ist das abgestimmte gemeinsame Produkt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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Positionspapier:
Das Land als Partner für die kommunale Koordinierung des Übergangs Schule - Arbeitswelt

Partnerschaft „auf gleicher Augenhöhe“

Die Gestaltung des Übergangs Schule-Arbeitswelt berührt in verschiedener Hinsicht erheblich die Beziehungen zwischen dem Land und den im Land ansässigen Städten und Landkreisen; vor allem in der Bildungspolitik, aber mit erheblichen Schnittmengen zur Arbeits(markt) – und Beschäftigungspolitik, zur Sozial- und Integrationspolitik und zur Wirtschafts- und  Regionalentwicklungspolitik.

Die Art und Weise, wie sich die Übergangsproblematik heute stellt, macht eine Partnerschaft zwischen Land und Kommunen „auf gleicher Augenhöhe“ erforderlich; und dies, obwohl sich die Kommunen im föderalen Gefüge in vielfältiger Abhängigkeit von den Ländern befinden. „Gleiche Augenhöhe“ meint in diesem Zusammenhang vor allem die Anerkennung der besonderen
Verantwortung der Kommunen bei der Gestaltung des Übergangs Schule-
Arbeitswelt, auch jenseits der formalen Unterscheidung zwischen innerer und äußerer Schulträgerschaft, und die ausgehandelte faire und förderliche Ausgestaltung der landeseitig beeinflussbaren Rahmenbedingungen für „kommunale Koordinierung“.

Dem Prinzip „Gleiche Augenhöhe“ widersprechen Programmförderungen, die landesseitig die Gewährung von Fördermitteln für kommunale Koordinierung oder sogenanntes Übergangsmanagement von unausgehandelten, einseitig gesetzten Förderkriterien abhängig macht.

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Hoyerswerdaer Erklärung Minimize

Hoyerswerdaer Erklärung 2011

Die „Hoyerswerdaer Erklärung“ als diesjährige „Botschaft“ der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer
Initiative richtet sich an diejenigen, die vor Ort ganz konkret im Übergangsgeschehen
arbeiten und auf diese Weise nahe bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind, um
die es geht.
Darüber hinaus richtet sie sich an diejenigen, die in Ministerien, Stiftungen und Rathäusern
durch Förderprogramme, Richtlinien und Rahmenaussagen die „Philosophie“ der Übergangsgestaltung
stark beeinflussen.

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Nürnberger Erklärung 2010

Am 3. März 2010 kam die "Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative" unter dem Motto "Wirksamkeit" in Nürnberg zu ihrem Jahresforum zusammen. Zu diesem Anlass wurde die Nürnberger Erklärung verabschiedet, in der deutlich wird, dass kommunales Engagement im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt unverzichtbar ist.

Um allen Jugendlichen eine tragfähige berufliche Perspektive zu eröffnen, ist es unerlässlich die Jugendlichen aktiv bei ihrem Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Die Bewältigung der Schwierigkeiten bei der Einmündung in die Arbeitswelt benötigen Kontinuität, Stabilität und flankierende Unterstützung. Hierbei kommen den Städten, Landkreisen, der Wirtschaft und Gesellschaft eine tragende Rolle zu. Dies schließt ausdrücklich bürgerschaftliches Engagement mit ein, damit zentrale Zukunftsfragen in der Mitte der städtischen Gesellschaft Resonanz finden.

Insbesondere in Zeiten defizitärer Haushalte, verschärft durch die Finanzkrise, darf das kommunale Engagement zur Verbesserung der Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt nicht nachlassen, sondern benötigt starken Rückhalt: Rückhalt von allen Verantwortungsträgern, insbesondere der kommunalen Politik, der Landtage und Landesregierungen, bei der Bundesagentur für Arbeit sowie bei der Bundesregierung.

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Positionspapier:
Wirksamkeit Kommunaler Koordinierung

Kommunen, Länder und der Bund investieren in Koordinierungsstellen und Managementansätze, um Jugendliche in ihrem Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise mit ihren massiven Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte stellt sich zunehmend die Frage nach der Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen sowie nach ihrer "Messung".

Die „Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative“ hält vom Grundsatz her die Frage nach der Wirksamkeit kommunaler Übergangsgestaltung nicht nur für legitim, sondern auch für notwendig. Die Frage die sich stellt ist: Wie kann "gemessen" werden und inwieweit ist das Ergebnis tatsächlich den Aktivitäten zuzuordenen?

Um sich der Frage der Wirksamkeit aussichtsreich nähern zu können, muss die Klärung der Wirkungsziele eine zentrale Voraussetzung darstellen. Die Arbeitsgemeinschat formuliert hierzu mindestens vier Punkte,  die eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs ausmachen.

Darüber hinaus werden fünf Eckpunkte für die Wirksamkeit kommunaler Koordinierung formuliert, die die Grundlage für die Aktivitäten der Kommunen bilden:

  • Voraussetzung für die Messung der Wirksamkeit Kommunaler Koordinierung:
    Die Etablierung von Messsystemen und -verfahre
    n
  • Voraussetzungen der Wirkungsorientierung:
    Entwicklung und Realisierung eines Gestaltungskonzeptes kommunaler Koordinierung am Übergang Schule – Beruf
  • Der individuelle Ansatz von Wirkungsorientierung:
    Gestaltung der individuellen Verläufe und Übergänge
  • Der strukturelle Ansatz von Wirkungsorientierung:
    Entwicklung von Netzwerken und kohärenten Übergangssystemen
  • Lokale Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten
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Dortmunder Erklärung 2008
Schulische Berufsorientierung & Kommunale Koordinierung

Im Folgenden handelt es sich um die aktuelle Position der "Arbeitsgemeinschaft: Weinheimer Initiative" zur Bedeutung und Rolle der Kommunalen Koordinierung für die Schulische Berufsorientierung. Sie markiert Eckpunkte, die weiter konkretisiert und differenziert werden sollen. Das Konzept von Berufsorientierung und ihre Praxis werden deshalb nur in allgemeiner Form angesprochen. Eine Stellungnahme zu Konzepten, Inhalten, Kooperationsformen und Strategien der Schulischen Berufsorientierung steht auf der Agenda der Arbeitsgemeinschaft.

 

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Weinheimer Erklärung Minimize

Weinheimer Erklärung 2007
Lokale Verantwortung für Bildung und Ausbildung


1998 legte ein von der Freudenberg Stiftung initiiertes Forum „Jugend, Bildung, Arbeit“ ein Memorandum mit dem Titel „Wege aus der Ausbildungskrise“ vor. Wir schließen bewusst an dieses Memorandum an. Dort hieß es 1998:
„Jugendprobleme sind Schlüsselprobleme der Gesellschaft. Ausbildungs- und Chancenlosigkeit für junge Menschen darf es nicht geben und braucht es in einer entwickelten Gesellschaft nicht zu geben. Die öffentliche Verantwortung für die nachwachsende Generation hat Priorität.“

Auch heute - neun Jahre später - ist die Ausbildungskrise nicht beseitigt. Es wächst eine junge Generation heran, zu deren wichtigen Erfahrungen und Ängsten der Mangel an Ausbildung und beruflichen Perspektiven gehört. Öffentliche Verantwortung für Bildung und zukunftsfähige Ausbildung und Berufsperspektiven muss deshalb eingefordert werden.

Die Weinheimer Initiative 2007 ist eine Gruppe engagierter Expertinnen und Experten aus Kommunen, Betrieben, Stiftungen, Verbänden, Instituten und zivilgesellschaftlichen  Projekten, die sich auf Anregung der Freudenberg Stiftung und unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft zusammengefunden hat. Sie fordert, dass diese öffentliche Verantwortung für Bildung, Ausbildung und Zukunftsperspektiven – nicht nur, aber vor allem – durch Lokale Verantwortungsgemeinschaften und Kommunale Koordinierung wahrgenommen wird.

Die sieben Punkte umfassende Öffentliche Erklärung beschreibt und begründet diesen Ansatz ausführlicher. Die Initiative stützt sich dabei auf eine breite Palette von Erfahrungen mit lokalen Handlungsansätzen aus den vergangenen Jahren. Sie machen deutlich, dass Lokale Verantwortungsgemeinschaft und Kommunale Koordinierung ein Erfolg versprechender Weg sein können, wenn die Bereitschaft zu lokaler Kooperation besteht und gefördert wird und hierfür günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden.

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Buchankündigung Minimize

Lokale Bildungsverantwortung

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: März 2012

Infos und Vorbestellung

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