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Weinheimer Initiative

Die Arbeitsgemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative

 

Fokus: Kommunale Koordinierung

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DOKUMENTATION DES JAHRESFORUMS 2012 IN KIEL

PRÄSENTATIONEN, REDEN UND VORTRÄGE

Dienstag, 01. 02. 2012

Vortrag:  "Demografie als Chance: Perspektiven für die Berufliche Bildung"

Prof. Dr. Martin Baethge, SOFI/ Universität Göttingen: PowerPoint-Präsentation des Vortrags

Vortrag: "Bildungsbiografien als kommunales Thema"

Prof. Dr. Harry Friebel, Universität Hamburg:  Manuskript des Vortrages

Einleitung & Grußworte

Torsten Albig, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel: Redebeitrag
Dr. Heiner Garg, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Schleswig-Holstein: Grußwort

Gesprächsrunde 2:

Joachim Beyer, Wirtschaftsförderung Dortmund: Statement

AG 2: Landkreise & kreizugehörige Städte

Jens Frühauf, Landkreis Bautzen: PowerPoint-Präsentation

AG 3: Fokus Migration

Gün Tank, Integrationsbeauftragte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg Berlin: PowerPoint-Präsentation
Dr. Iris Bednarz-Braun, Deutsches Jugendinstitut: PowerPoint-Präsentation

AG 4: Koordinierung als reguläre kommunale Aufgabe

Prof. Dr. Ingo Richter: Beitrag

AG 5: Agentur, Jobcenter und "Option" als Partner der Kommunalen Koordinierung

Ragna Melzer: Resümee der AG 5
Martin Lieneke, Bundesagentur für Arbeit: PowerPoint-Präsentation
Brita Russack, U 25 Kommunale Übergangskoordnierung Mühlheim a.d. Ruhr: PowerPoint-Präsentation
Dr. Wolf-Dieter Schmidtke-Glamann, Agentur für Arbeit Kiel: PowerPoint-Präsentation
Dr. Wolf-Dieter Schmidtke-Glamann, Agentur für Arbeit Kiel: Thesenpapier


Mittwoch, 02. 02. 2012

Kiel und Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt Schleswig Holstein

Peter Dohse, RÜM Landeshauptstadt Kiel: Beitrag
Marx Harder, Jugendaufbauwerk Kiel: Beitrag
Maren Staeps, MASG Schleswig-Holstein: PowerPoint-Präsentation
Maren Staeps, MASG Schleswig-Holstein: Redenotizen zur Präsentation
Christine Klawe, Ministerium für Bildung und Kultur SH: PowerPoint-Präsentation

Forum 1: Fachkräfteentwicklung

Andreas Salewski, Stadt Mannheim: Thematische Einführung
Gerd Knop, Otto Group Hamburg: Beitrag
Melanie Sonneborn, Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Nord: PowerPoint-Präsentation

Forum 2: Berufseinstiege / Ausbildung 1

Claudia Müller, Universität Erfurt: Vortrag
Andreas Nollenberg, BQL GmbH Lübeck: Skript

Forum 3: Berufseinstiege / Ausbildung 2

Christel Weber, Modellversuch: Ausbildungsqualität in der Verbundausbildung, Berlin: PowerPoint-Präsentation
Christel Weber, Modellversuch: Ausbildungsqualität in der Verbundausbildung, Berlin: Vortrag

Forum 4: Kommunale Koordinierung

Frank Braun, Deutsches Jugendinstitut München: Textfassung des Referats

 

PROGRAMM UND ARBEITSMATERIALIEN

Programm: Das Programm des Jahresforums 2012 finden Sie hier.

Arbeitsmaterialien: Die Arbeitsmaterialien der Arbeitsgruppen finden Sie hier.

Kieler Erklärung: Die auf dem Jahresforum verabschiedete Kieler Erklärung finden Sie hier.


BILDER DES JAHRESFORUMS 2012

   
 

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02. Februar 2012 - Presseinformation zum Jahresforum Minimize

Presseberichterstattung zum Jahresforum in Kiel

Schleswig-Holsteinische Zeitung:
"Kieler Erklärung für besseren Berufseinstieg"    

Sächsische Zeitung:
"Kommunen diskutieren über Fachkräftesicherung"    

10.02.2012 - Weinheimer Woche: "Für das Ankommen in der Arbeitswelt"

03.02.2012 - Weinheimer Nachrichten: "Schwache Menschen werden stark"

31.01.2012 - Weinheimer Nachrichten: "Jeder wird gebraucht"

30.01.2012 - Rhein-Neckar-Zeitung: "Jede und jeder wird gebraucht"

ohne Datum - Bergsträßer Anzeigen Zeitung: "Kommunen müssen gegen Fachkräftemangel helfen"

ohne Datum - Bergsträßer Anzeigen Zeitung: "Jede und jeder wird gebraucht"

ohne Datum - Mannheimer Morgen: "Jede und jeder wird gebraucht"

 

 

Presseinformation: Für das Ankommen in der Arbeitswelt

„Weinheimer Initiative“ in Kiel: Kommunen müssen gegen Fachkräfte- und Lehrlingsmangel helfen


Kiel/Weinheim.
Es ist ein akutes Thema. Der Fachkräftemangel kommt über Deutschland. Jeder vierte Betrieb konnte im letzten Jahr seine Ausbildungsplätze nicht komplett besetzen, weil ihm die Auszubildenden fehlen. Gleichzeitig liegt die Quote der jungen Menschen, die nach der Schule keinen Übergang ins Berufsleben finden, weiterhin bei über 20 Prozent. „Es gibt immer noch zu viele Jugendliche, die definitiv nicht in der Arbeitswelt ankommen“, sagt Gerwin Stöcken, zuständig für Bildung und Arbeit im Rathaus der Landeshauptstadt Kiel. Die schleswig-holsteinische Hafenstadt war am 1. und 2. Februar Tagungsort der „Weinheimer Initiative“, einer bundesweit vernetzten Arbeitsgemeinschaft aus Städten und Landkreisen, die den Übergang ihrer Jugendlichen ins Berufsleben kommunal steuern. Rund 170 Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft berieten in Kiel aktuelle Themen des Bildungs- und Ausbildungswesens.


Eine kommunale Steuerung des Übergangs von der Schule ins Berufsleben kann effektiv gegen den Mangel an Auszubildenden und Fachkräften helfen. Das ist die zentrale Botschaft der „Weinheimer Initiative“, die auch in einer „Kieler Erklärung“ dokumentiert wurde. „Das Ankommen in der Arbeitswelt ist ein ganz akutes Thema aus der Sicht der Kommunen“, bekräftigte Dr. Wilfried Kruse eingangs der Tagung. Kruse ist Sozialforscher an der TU Dortmund und wissenschaftlicher Koordinator der „Weinheimer Initiative“. Die Kommunale Koordinierung des Berufseinstiegs werde zum entscheidenden Faktor für die Zukunft eines Standortes, betonte Kruse. „Es ist entscheidend, aus schwachen Menschen starke zu machen“, beschrieb der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig, der die hochkarätig besetzte Arbeitsgemeinschaft ebenso in Kiel begrüßte wie der schleswig-holsteinische Arbeitsminister Dr. Heiner Garg.

Die Landeshauptstadt Kiel ist seit letztem Jahr Mitglied in der „Weinheimer Initiative“ und steuert die Berufsorientierung junger Menschen mit einem Büro im Rathaus. „Eine zentrale kommunale Aufgabe unserer Zeit“, so Albig. In Kiel ist es nach Angaben von Gerwin Stöcken gelungen, die Zahl der Schüler ohne Berufsanschluss innerhalb eines Jahres von rund 27 Prozent auf rund 20 Prozent zu verringern. Damit spare die Stadt unterm Strich einen Millionenbetrag an sozialen Transferleistungen. „Es ist heute eine kommunalpolitische Pflichtaufgabe, die Einstiege ins Berufsleben vor Ort zu begleiten“, ergänzte Heiner Bernhard, Oberbürgermeister der Stadt Weinheim an der Bergstraße, dem Ausgangsort der heute bundesweit verbreiteten Initiative. „Nirgendwo kann die Bündelung der Aufgaben so wahrgenommen werden wie in der Kommune“, so Bernhard.

Die Kieler Jahrestagung stand im Zeichen der Vernetzung der Weinheimer Initiative mit Vertretern der Wirtschaft. „Die Sicherung von Fachkräften ist zum zentralen Thema in den Betrieben geworden“, bestätigte auch Hans Joachim Beckers, Geschäftsbereichsleiter der IHK Kiel. Jedes zweite Unternehmen wolle sich stärker in der Ausbildung engagieren, allerdings seien Auszubildende mit der nötigen Reife zu schwer zu finden. Sowohl in den Schulen müsse die Berufsorientierung gestärkt werden als auch in den Betrieben, für die Dr. Kruse eine „bessere Willkommenkultur“ forderte. Der Wissenschaftler: „Klar ist auch, dass beim Ankommen in der Arbeitswelt die Kommunale Koordinierung noch stärker als bisher auf enge Kooperation mit Betrieben, Kammern, Gewerkschaften, mit Berufsschulen und der Agentur für Arbeit angewiesen ist.“ Die „Kieler Erklärung“ der Arbeitsgemeinschaft bringe dies unmissverständlich zum Ausdruck. Darin heißt es: „ „Kommunale Koordinierung und Berufsausbildung und deren Gremien hatten bisher zumeist wenig miteinander zu tun. Dies muss sich ändern – von beiden Seiten.“

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Buchankündigung Minimize

Lokale Bildungsverantwortung

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: März 2012

Infos und Vorbestellung

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